Aktuelle Meldungen

Einschränkung der Trinkwasserversorgung in Günstedt

wegen dringender Montagearbeiten am Wasserzählerschacht Günstedt muss die Trinkwasserversorgung für das unten genannte Versorgungsgebiet kurzzeitig unterbrochen werden:

Ort:                         Günstedt

Datum, Uhrzeit:    Mittwoch, den 27.04.2022 von 08.00 - 16.00 Uhr

Wir bitten unsere Kunden, sich für den genannten Zeitraum einen geringen Wasservorrat anzulegen. In dem o.g. Versorgungsgebiet ist nach der Abstellung mit Druckschwankungen und Trübungserscheinungen des Trinkwassers zu rechnen. Letzteres ist gesundheitlich nicht relevant.

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Wasserzählerwechslung

Der Trinkwasserzweckverband „Thüringer Becken“ führt derzeit die turnusmäßige Auswechslung der Wasserzähler mit Eichablaufjahr 2021 im Verbandsgebiet durch.

Der Austausch ist kostenlos.

Die Trinkwasserzähler unterliegen den Eichbestimmungen der Mess- und Eichverordnung (MessEV). Nach § 34 Abs. 1 Nr. 1 i. V. m. Anlage 7 MessEV beträgt die Eichfrist für die im Einsatz befindlichen Kaltwasserzähler einheitlich 6 Jahre. Aus diesem Grunde ist nach Ablauf dieser 6 Jahre seit Einbau ein turnusmäßiger Austausch der Wasserzähler vorzunehmen. Das Eichablaufjahr ist auf dem Wasserzähler abgedruckt.

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie konnten jedoch nicht alle nach den Eichbestimmungen auszutauschenden Trinkwasserzähler im Verbandsgebiet turnusmäßig ausgewechselt werden. Durch das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz / Mess- und Eichwesen erhielten wir die Erlaubnis, die überfälligen Zählerwechsel bis zum 30.06. des Folgejahres durchzuführen.

Wir bitten unsere Kunden, sich darauf einzustellen, insbesondere die Zugänge zu den Wasserzähleinrichtungen freizuhalten. Wir weisen darauf hin, dass die Wasserzähleinrichtungen nur von beauftragten Mitarbeitern der BeWA mbH Sömmerda, im Auftrag des Trinkwasserzweckverbandes ausgetauscht werden. Diese beauftragten Mitarbeiter sind nicht berechtigt, Entgelte für den Wasserverbrauch zu kassieren und können sich jederzeit in der Funktion Ihrer Beauftragung ausweisen.

Die Mitarbeiter halten sich vor Ort an die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen (AHA-Regeln). Wir bitten auch unsere Kunden sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Sollten Kunden von Quarantänemaßnahmen wegen Covid-19 betroffen sein, bitten wir Sie, dies den Mitarbeitern sofort mitzuteilen.

Sollte ein sofortiger Wasserzähler-Wechsel nicht möglich sein, werden unsere Mitarbeiter ein Informationsschreiben mit den Kontaktdaten hinterlassen, damit Sie als Kunde bitte einen neuen Termin zum Zählerwechsel vereinbaren können. Dabei sind auch evtl. geltende Quarantänezeiten zu berücksichtigen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

 

Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Die Betriebsgesellschaft Wasser  und Abwasser mbH Sömmerda im Auftrag des 

  • Trinkwasserzweckverband „Thüringer Becken“
  • Abwasserzweckverband „Finne“
  • Gewässerunterhaltungsverband Untere Unstrut/Helderbach 

übernimmt als Unternehmer und Dienstleister selbstverständlich Verantwortung durch eine Vielzahl von Maßnahmen, die die Kontinuität unserer Dienstleistungen sicherstellen und gleichzeitig unsere Kund*innen sowie unsere Mitarbeiter*innen schützen.

Zur weiteren Eindämmung des Corona-Virus gelten ab sofort folgende Maßnahmen:

Kund*innenbesuche in BeWA-Niederlassungen:

Der Schutz unserer Kund*innen sowie unserer Mitarbeiter*innen hat für uns oberste Priorität! Deshalb bitten wir um Ihr Verständnis, dass in unseren Niederlassungen bis zum 15.03.2021 kein persönlicher Kundenkontakt möglich ist. Bereits vereinbarte Termine werden verschoben oder können über Videokonferenzen/Telefonkonferenzen durchgeführt werden. Gerne sind wir weiterhin telefonisch unter 0800-0725175, 0800-3634800 oder per Mail an info@bewa-soemmerda.de für Sie erreichbar.

Allgemeine Verhaltensregeln beim Einsatz des BeWA-Kund*innendienstes

Sollte aufgrund von gesetzlichen Pflichten ein Kund*innendiensteinsatz in Ihrer Wohnung durchzuführen sein, werden wir uns an alle von der Bundesregierung vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen halten und möchten auf folgende Punkte hinweisen:

  • Unsere Kundendienstmitarbeiter*innen werden Ihre Wohnung ausschließlich mit einer FFP2-Schutzmaske betreten, um das Bedecken von Mund und Nase sicherzustellen. Wir ersuchen Sie, wenn möglich, ebenfalls eine Schutzmaske zu tragen bzw. Nase und Mund zu bedecken.
  • Unsere Kundendienstmitarbeiter*innen werden selbstverständlich darauf achten, den Sicherheitsabstand von 2 Metern einzuhalten. Wir bitten auch Sie, den Sicherheitsabstand einzuhalten.
  • Bitte verwenden Sie zur Unterfertigung des Kund*innendienstprotokolles Ihren eigenen Kugelschreiber. Unsere Kundendienstmitarbeiter*innen werden ebenfalls nur eigene Kugelschreiber verwenden.
  • Falls Sie sich nicht gesund fühlen oder krank sind, öffnen Sie unseren Kundendienstmitarbeiter*innen nicht die Tür bzw. sagen Sie rechtzeitig den geplanten Einsatz ab.

Wir bitten Sie um Mithilfe bei der Einhaltung oben genannter Punkte, um einerseits die Gesundheit unserer Kund*innen und Mitarbeiter*innen bestmöglich sicherstellen zu können und andererseits eine rechtskonforme Erstellung der verbrauchsabhängigen Trinkwasserabrechnung zu gewährleisten.

Neben der Bitte um Verständnis für die oben angeführten Maßnahmen bitten wir Sie vor allem darum, auf sich selbst und Ihr Umfeld gut Acht zu geben und dazu beizutragen, dass wir gemeinsam diese Krise bestmöglich meistern.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Der Trinkwasserzweckverband "Thüringer Becken" informiert: 

Erweiterung der Verbandsanlagen zur Sicherung der Trinkwasserqualität

Umstellung der Ortsnetze auf Fernwasser ab April 2021 in Teilabschnitten

Der Trinkwasserzweckverband „Thüringer Becken“ plant im Zeitraum von April bis Juni 2021 in folgenden Teilabschnitten eine Umstellung der Wasserversorgung auf Fernwasser aus der Ohratalsperre:

1. Abschnitt ab dem 01.04.2021: Gewerbegebiet Kiebitzhöhe, Eugen-Richter-Straße und Nebenstraßen, Stödten (Ortsnetz).

2. Abschnitt ab dem 26.05.2021: OT Battgendorf (Ortsnetz).

                       ab dem 27.05.2021: Kölleda (Stadtgebiet)

3. Abschnitt ab dem 28.06.2021: Backleben, Großneuhausen, Kleinneuhausen, Ellersleben, Olbersleben, Guthmannshausen, Mannstedt.

Damit verbunden sind Änderungen in der Trinkwasserqualität und den Druckverhältnissen.

Die Wasserqualität des Fernwassers entspricht im Wesentlichen folgenden Parametern:

Nitrat                                                        4,9 mg/l            (Grenzwert: 50 mg/l)

Aluminium                                              <0,005 mg/l      (Grenzwert: 0,2 mg/l)

Ammonium                                             <0,01 mg/l        (Grenzwert: 0,5 mg/l)

Calcitlösevermögen                               0,9 mg/l             (Grenzwert: 5 mg/l)

Chlorid                                                     13,7 mg/l           (Grenzwert: 250 mg/l)

Leitfähigkeit 20°C                                  165 µS/cm         (Grenzwert: 2500 µS/cm)

Leitfähigkeit 25°C                                  184 µS/cm         (Grenzwert: 2790 µS/cm)

Natrium                                                   13,7 mg{l           (Grenzwert: 200 mg/l)

pH-Wert (20 ° C)                                      8,44                  (Grenzwert: 9,5)

Sulfat                                                       10,9 mg/l           (Grenzwert: 9250 mg/l)

Gesamte Kohlensäure                          46,5 mg/l

(Qc berechnet als H2CO3)

Temperatur bei Bestimmung                24 °C

der Säurekapazität bis pH 4,3

Basenkapazität bis pH 8,2                     0 mmol/l

Calzium                                                     19,6 mg/l

Carbonalhärte                                          0,553 mmol/l

Härte                                                          0,543 mmol/l

Härte                                                          3 °dH

Härtebereich nach WMRG                      1 bzw. weich

Kalkaggressive Kohlensäure                  0,2 mg/l

Kalium                                                        3,4 mg/l

Magnesium                                               1,3 mg/l

o-Phosphat                                              <0,01 mg/l

pH-Differenz                                             -0,15

Phosphor gesamt                                     0,004 mg/l

Sättigungs- pH                                          8,59

Sauerstoff gelöst                                      12,7 mg/l

Säurekapazität bis pH 4,3                        1,1 mmol/l

Säurekapazität bis pH 8,2                        0  mmol/l

Silikat                                                          7,49 mg/l

Wassertemperatur                                   4,6 ° C

Escherichia coli (F)                                  0 in 100 ml         (Grenzwert 0 in 100 ml)

Coliforme Bakterien                                 0 in 100 ml         (Grenzwert 0 in 100 ml)

Geruch qualitativ                                      ohne

Keimzahl 20°C/ 22°C                               0 KBE/ml            (Grenzwert 100 KBE/ ml)

Keimzahl 36°C                                          0 KBE/ml            (Grenzwert 100 KBE/ ml)

Trübung quantitativ                                 < 0,05 FNU         (Grenzwert 1 FNU)

Chlordioxid                                                0,1 mg/l             (Grenzwert 0,2 mg/l)

 

Das Trinkwasser wird zukünftig aus Korrosionsschutzgründen und zur Vermeidung von Rücklöseerscheinungen mit Natriumorthophosphat nach DIN EN 1198 versetzt. Die Zugabemenge wird den Vorgaben der „Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren nach §11 Trinkwasserverordnung“ entsprechen und voraussichtlich bei 2,5 mg/l Phosphat bzw. 0,8 mg/l Phosphor liegen. Die Zugabe kann aber den aktuellen Bedürfnissen entsprechend auch innerhalb der zulässigen Grenzen angepasst werden. 

Änderung der Druckverhältnisse:

Derzeit werden die Versorgungsgebiete Kiebitzhöhe und Stödten noch aus dem Hochbehälter Kölleda mit einem Versorgungsdruck von ca. 6,0 - 6,5 bar versorgt. In Zukunft werden diese über den Hochbehälter Ohra-Sömmerda mit Trinkwasser beliefert. Der Druck wird dann 5,0 – 5,8 bar betragen. In den weiteren Versorgungsgebieten ändert sich der Druck nicht.

Am Tag der Umstellung können im Trinkwasser Trübungserscheinungen auftreten. Diese sind gesundheitlich unbedenklich.

Wir bitten unsere Kunden um Verständnis.